GRUNDLAGEN
Portfoliotheorie
Newsletter
Musterportfolios
INDIZES
Aktien
Anleihen
Rohstoffe
Immobilien
PORTFOLIOS
Korrelationen
Gewichtung
Indexkennzahlen
ETFs
Grundlagen
Anbieter von ETFs
RESSOURCEN
Bücher
Internet

 

Mediendaten
Impressum
Disclaimer
<PORTFOLIOS <GEWICHTUNG

Zuerst die schlechte Nachricht: Das perfekte Portfolio gibt es nicht. Jeder Investor ist anders, kann unterschiedliche Risken tragen, gibt Geld in verschiedenen Währungen und in verschiedenen Ländern aus, etc. Meistens hört hier der Rat professioneller Anlageberater auf. Meist verweisen sie dann noch auf die kostenpflichtige Individualberatung.

Die gute Nachtricht ist, daß das nur ungefähr stimmt: Jeder Anleger ist anders, aber alle sind Investoren. Deshalb gibt es ein annähernd perfektes Portfolio, das dann von jedem Investor nach Wunsch und Bedarf verändert werden kann.

DAS PROBLEM MIT MARKOWITZ

Zur Erinnerung: Harry Markowitz bewies auf geniale Weise, wie durch die Kombination von Wertpapieren deren Gesamtrisiko vermindert wird und gleichzeitig die Rendite erhöht wird. Das scheint eines der wenigen free lunches beim Anlegen zu sein. Diese Erkenntnis, die die Portfoliotheorie revolutionierte, brachte ihm übrigens auch den Nobelpreis ein.

Das Problem dabei: Markowitz geht in seinen Überlegungen davon aus, daß Wertpapierklassen untereinander eine stabile Korrelation haben. Das ist aber keineswegs der Fall. Korrelationen zwischen Anlageklassen und Wertpapieren ändern sich ständig, genauso wie sich Gewinne ändern. Die Berechnung eines super-effizienten Portfolios - also des Portfolio, das geringstes Risiko mit höchster Rendite verbindet - kann also immer nur im Nachhinein geschehen. Das ist für uns individuelle Anleger leider etwas zu spät. Was also tun?

DIE LÖSUNG: DAS WELTPORTOLIO

Wenn wir weder Korrelationen noch Gewinne voraussagen können, dann gibt es nur eine Lösung: alles zu besitzten . Ein solches Weltportfolio ist auch ein ideales Ruhekissen: Steigt der Dollar, sind wir dabei. Steigt Südkorea, sind wir dabei. Steigt die Inflation, sind wir dabei usw. (und ja, natürlich gilt das auch umgekehrt). Ein Weltportfolio ist die logische Konsequenz der Einsicht, daß der Wertpapiermarkt nicht vorhersehbar ist.

Die Frage, die sich nun stellt, ist: Wie verteile ich mein Portfolio, daß es - so gut wie nur möglich - den globalen Markt abbildet? Dazu gibt es, glaube ich, zumindest drei Varianten, die Sinn machen: nach Menschen, nach dem Einkommen und nach dem Kapital.

->> Seite 2: die Weltportfolios

 
 
 

(c) Portfoliotheorie.com 2006-2008