Der DJ Euro Stoxx 50 umfaßt fünfzig Blue-Chips aus 12 Staaten der Euro-Zone. Anders als die Dow Jones Stoxx Indizes schliesst der Index keine Unternehmen aus Großbritannien oder der Schweiz mit ein. Der Index wird sowohl als Preisindex (ohne Dividenden) als auch als Performanceindex (mit Dividenden) berechnet. Die Berichterstattung in den Medien bezieht sich allerdings meist auf den Preisindex.
Der Index beinhaltet einen guten Branchenmix. Banken dominieren mit etwa einem Fünftel, gefolgt von Versorgern, Versicherern, Telekommunikation und Öl und Gas mit etwa einem Zehntel.
Geographisch dominieren zwei Länder: Frankreich und Deutschland mit jeweils etwa 30%. Danach kommen die wirtschaftlich mittelgroßen Staaten der Eurozone, Spanien, Italien und die Niederlande mit etwa einem Zehntel der Marktkapitalisierung.
Mit dem Zusammenwachsen Europas wurde der Index zum Standardinvestment für Anleger aus der Eurozone. Er ist aufgrund seiner leichten Abbildbarkeit (nur 50 europäische Titanen) und seiner starken Korrelation zu anderen, breiteren Indices der Eurozone wie dem Dow Jones Euro STOXX ein guter Hausindex für den europäischen Anleger.