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GRUNDLAGEN DES INVESTIERENS
Fünf Schritte zur Geldanlage

Seit Jahrzehnten ist wissenschaftlich nachgewiesen, wie seriöse Geldanlage funktioniert: durch langfristiges Investieren in ein gut diversifiziertes, breites Portfolio aus kostengünstigen Indexprodukten. Wir zeigt Ihnen in fünf einfachen, logischen Schritte, wie Sie Ihr eigenes Portfolio zusammenzustellen können.

 

EFFICIENT FRONTIER
DIVERSIFIZIEREN. PUNKTUM.

Ein gut diversifiziertes Porfolio zeigt im historischen Test von 1990 bis 2013 seine Stärken: Obgleich es mit 9% Standardabweichung nur etwas volatiler ist als die hochstabilen kurzlaufenden Staatsanleihen mit 5% Standardabweichung, erwirtschaftete das Musterportfolio mit 8% jährlich die zweithöchste geometrische nominale Rendite aller Assetklassen.


Wie zu erwarten, waren kurzlaufende europäische Staatsanleihen von 1990 bis Ende 2013 mit einer Standardabweichung von 5% am stabilsten. Mit einer nominalen geometrischen Rendite von jährlich 6% waren sie in den vergangenen 23 Jahren auch dementsprechend beschränkt ertragreich.

Weitaus am volatilsten waren die Aktien der Schwellenländer mit einer Standardabweichung von 36%. Das bedeutet, dass sich in einem Drittel aller Jahre dieser Index um mehr als 36% nach oben oder unten bewegt. Aufgrund des hohen Risikos brachten es die Schwellenländer aber auch auf eine hohe jährliche Rendite von durchschnittlich 10%.

Die Aktien der Industrieländer schwankten wesentlich weniger als die Schwellenländer (19% Standardabweichung), brachten aber auch eine wesentlich geringere Rendite ein (7%).

Trotz einer beträchtlichen Standardabweichung von 17% brachten Rohstoffe seit 1990 nur eine magere Rendite von jährlich 1% Rendite ein.

Details zu diesem Portfolio finden Sie hier

AKTIEN
WELCHER INDEX?

Indizes müssen eine Assetklasse so gut und komplett wie möglich abbilden. Brauchbare Indizes erfüllen deshalb vier Mindestanforderungen:

  • Indizes müssen den Wertpapiermarkt durch klare, vorgegebene Regeln passiv abbilden. Die
    Indexzusammensetzung und ihre Gewichtung dürfen nicht von subjektiven Werturteilen abhängen. Damit scheiden Indizes, deren Zusammensetzung beispielsweise von einem Expertengremium bestimmt wird (z.B. der deutsche DAX oder der US-amerikanische
    Dow Jones Industrial Average), aus.

  • Indizes müssen die Marktwirklichkeit so präzise wie möglich abbilden. Bei Aktien sollte ein Index nach der Marktkapitalisierung im Streubesitz gewichtet sein. Das heißt, der derzeitige Wert eines Unternehmens hängt vom aktuellen Preis und der Anzahl der handelbaren Unternehmensanteile ab. In den wenigen Fällen, in denen Marktkapitalisierung als Proxy für die
    Marktwirklichkeit nicht existiert (wie etwa bei
    Rohstoffen), sollte sich der Index auf die Produktion oder das Handelsvolumen beziehen.

  • Dividenden machen im Schnitt 2% der Aktienrenditeaus, was durch den Zinseszinseffekt langfristig große Auswirkungen auf die Rendite hat. Instrumente zum Indexing müssen sich deshalb auf Performanceindizes, nicht Preisindizes, beziehen. Exchange Traded Funds schütten dabei Dividenden regelmäßig aus (ausschüttende ETFs) oder reinvestieren diese automatisch in den Index (thesaurierende ETFs). Zum langfristigen Vermögensaufbau sind Thesaurierende ETFs zu bevorzugen, weil damit weniger Aufwand für den Investor verbunden ist.

  • Breite Indizes sind vorzuziehen, weil sie den Gesamtmarkt besser abbilden als enge, kleine Indizes. Als Messwert kann gelten, zu welchem Grad der Index die gesamte Kapitalisierung eines Marktes abdeckt. Indizes, die sich nur auf Firmen mit einer großen (eng. large caps), mittleren (mid caps) oder kleinen Marktkapitalisierung (small caps) beziehen, sind nicht ideal zum Aufbau eines umfassenden Portfolios.

Welche Indizes und die dazugehörigen ETFs qualifizieren sich auf Grund dieser Mindestanforderungen? Mehr hier.

 

 

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